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<title>Joseph Ramée</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Joseph Ramée</span></h1>
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<p><b>Joseph Jacques Ramée</b> (* <a href="26._April" title="26. April">26. April</a> <a href="1764" title="1764">1764</a>, <a href="Festung_Charlemont" class="mw-redirect" title="Festung Charlemont">Festung Charlemont</a> bei <a href="Givet" title="Givet">Givet</a>, <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a>; † <a href="18._Mai" title="18. Mai">18. Mai</a> <a href="1842" title="1842">1842</a>, Schloss von <a href="Beaurains-l%C3%A8s-Noyon" title="Beaurains-lès-Noyon">Beaurains</a> bei <a href="Noyon" title="Noyon">Noyon</a>) war ein französischer, international tätiger Architekt, Landschaftsgestalter und Innenausstatter zur Zeit des <a href="Klassizismus" title="Klassizismus">Klassizismus</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Allgemeines">Allgemeines</h2></div>
<p>Die Tätigkeit auf verschiedenen verwandten Arbeitsgebieten war bei Architekten seiner Zeit nicht ungewöhnlich. Bei Ramée war dieser Zug besonders ausgeprägt, weil er durch zahlreiche Ortswechsel gezwungen war, sich immer wieder sehr unterschiedlichen Auftraggebern anzupassen und jede geeignete Art von Arbeit anzunehmen.
</p><p>Der vorherrschende Stil in der Architektur seiner Zeit war der Klassizismus – die Rückbesinnung auf die Kunst der griechischen und römischen <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> und die der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a>. In Bezug auf die unmittelbar vorangegangenen Epochen – <a href="Barock" title="Barock">Barock</a> und <a href="Rokoko" title="Rokoko">Rokoko</a> – führte das zu einer Vereinfachung der Baukörper und der <a href="Fassade" title="Fassade">Fassaden</a>. Ein besonderer Aspekt war die noch weiter gehende Suche nach den grundlegenden Elementen der Architektur, den Formen der reinen <a href="Geometrie" title="Geometrie">Geometrie</a> – <a href="W%C3%BCrfel_(Geometrie)" title="Würfel (Geometrie)">Kubus</a>, Pyramide und Kugel –, wie sie die radikalen Vertreter der so genannten <i><a href="Revolutionsarchitektur" title="Revolutionsarchitektur">Revolutionsarchitektur</a></i> betrieben. Ramée zeigte sich zwar in der Mehrzahl seiner Arbeiten dem eigentlichen Klassizismus verpflichtet, hatte sich aber schon als Student auch die Ideen der Revolutionsarchitektur zu eigen gemacht. Sein Lehrer <a href="Fran%C3%A7ois-Joseph_B%C3%A9langer" title="François-Joseph Bélanger">Bélanger</a> meinte, Ramée habe die reine Lehre des Klassizismus respektiert, aber eine „noch weiter gehende Reinigung“ angestrebt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Nebenströmung des Klassizismus erwachte seinerzeit das Interesse an nichtklassischen Formen, solchen der <a href="Gotik" title="Gotik">Gotik</a>, aus Ägypten oder China, das sich meist in Kleinbauten wie Gartenpavillons und dergleichen ausdrückte. Auch für diese Sonderformen hat Ramée Beispiele geliefert.
</p><p>Im 18. Jahrhundert vollzog sich zudem ein Wandel der Park- und Landschaftsgestaltung. Der geometrisch angelegte Barockpark verschwand, es entstanden unregelmäßige oder malerisch-pittoreske Anlagen. Dieser Übergangsprozess war noch nicht abgeschlossen, als Ramée damit begann, große Teile seiner Arbeitszeit auf die Gestaltung von Parks und Gärten zu verwenden. Er hatte in Frankreich den <a href="Gartenkunst" title="Gartenkunst">gartenkünstlerischen</a> Stil des <i><a href="Jardin_anglo-chinois" title="Jardin anglo-chinois">Jardin anglo-chinois</a></i> kennengelernt. In Deutschland beschäftigte er sich mit Entwürfen, die die Natur nachbilden, wie sie zeitgenössisch in England beliebt waren. Er selbst entwickelte nun durch Kombination seiner Eindrücke einen eigenen Stil, den er in der Folge im Hamburger Raum, in Dänemark und in den Vereinigten Staaten anwendete.
</p><p>Die Quellenlage zu Leben und Werk Ramées ist unbefriedigend. Für viele Daten und Fakten gibt es deutliche Hinweise, aber keine eindeutigen Belege. Von seinen realisierten Arbeiten sind relativ wenige erhalten, dazu eine Reihe von Zeichnungen, die er selbst in den 1820er und 1830er Jahren publizierte. Die privaten Unterlagen aus seinem <a href="Nachlass" title="Nachlass">Nachlass</a> sind verloren gegangen, offizielle Dokumente kaum vorhanden. Bis 1996 war keine umfassende Veröffentlichung über ihn erschienen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben_und_Werk">Leben und Werk</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_Frankreich">In Frankreich</h3></div>
<p>Ramée wurde 1764 in Charlemont in den französischen <a href="Ardennen" title="Ardennen">Ardennen</a>, nahe der belgischen Grenze geboren. 1776 war er Zeichner in der Bauabteilung der französischen Armee in seinem Geburtsort. Um 1780 begann er in Paris eine Ausbildung im Atelier von <a href="Fran%C3%A7ois-Joseph_B%C3%A9langer" title="François-Joseph Bélanger">François-Joseph Bélanger</a>, dem Hausarchitekten des <a href="Graf" title="Graf">Comte</a> d’Artois, eines Bruders des Königs <a href="Ludwig_XVI." title="Ludwig XVI.">Ludwig XVI.</a> Bélanger war ein namhafter Vertreter des französischen Frühklassizismus und des <a href="Directoire_(Stilrichtung)" title="Directoire (Stilrichtung)">Directoire</a>-Stils. In seinem Büro erlernte Ramée durch die Mitarbeit an verschiedenen Projekten die aktuellen Formen der Architektur, der Innenraumgestaltung und der Gartenbaukunst. Sehr wahrscheinlich hatte er auch persönlichen Kontakt zu den herausragenden Vertretern der Revolutionsarchitektur, <a href="%C3%89tienne-Louis_Boull%C3%A9e" title="Étienne-Louis Boullée">Étienne-Louis Boullée</a> und <a href="Claude-Nicolas_Ledoux" title="Claude-Nicolas Ledoux">Claude-Nicolas Ledoux</a>. Bélanger erwähnte ihn mehrfach als vorbildlichen Schüler und Mitarbeiter.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seit 1786 arbeitete er für den Architekten Jacques Cellerier, der 1790 die Ausgestaltung des aufwändigen offiziellen <a href="F%C3%B6derationsfest" title="Föderationsfest">Föderationsfestes</a> („Fête de la Fedération“) zu Ehren der <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Französischen Revolution</a> auf dem <a href="Champ_de_Mars" title="Champ de Mars">Marsfeld</a> leitete. Ramée entwarf dafür vermutlich den 25 m hohen Triumphbogen, in Leinwand auf einem Holzgestell ausgeführt, und den <a href="Altar_des_Vaterlands" title="Altar des Vaterlands">Altar des Vaterlands</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_Belgien_und_Thüringen"><span id="In_Belgien_und_Th.C3.BCringen"></span>In Belgien und Thüringen</h3></div>
<p>1792 floh Ramée wegen der Radikalisierung der Revolution nach Belgien und diente dort vorübergehend als Hilfsoffizier in der Armee des politisch gemäßigten Generals <a href="Charles-Fran%C3%A7ois_Dumouriez" title="Charles-François Dumouriez">Dumouriez</a>, der im Auftrag der Revolutionsregierung die Truppen der feindlichen <a href="Koalitionskriege" title="Koalitionskriege">Koalition</a> in Belgien und den Niederlanden bekämpfte, bis er sich mit den <a href="Jakobiner" title="Jakobiner">Jakobinern</a> in Paris überwarf und die Seiten wechselte. Von 1794 bis 1796 hielt sich Ramée in <a href="Th%C3%BCringen" title="Thüringen">Thüringen</a> auf, wo er Aufträge an den Höfen verschiedener Kleinstaaten erhielt. In <a href="Weimar" title="Weimar">Weimar</a> gestaltete er Teile des „englischen“ Parks an der <a href="Ilm_(Saale)" title="Ilm (Saale)">Ilm</a>, in <a href="Meiningen" title="Meiningen">Meiningen</a> und in <a href="Gotha" title="Gotha">Gotha</a> Partien der dortigen Parkanlagen. In Gotha entwickelte er das Hauptwerk seines Aufenthalts in Thüringen, ein umfangreiches Projekt für ein klassizistisches Landhaus mit Park, das jedoch nicht zur Ausführung kam.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_Hamburg">In Hamburg</h3></div>


<p>Ramées Aufenthalt in Hamburg von 1796 bis 1810 war die längste zusammenhängende Zeit seines Lebens an einem Ort und zugleich der produktivste Abschnitt seiner Karriere. Er arbeitete für wohlhabende, alteingesessene Hamburger Bürger und wurde zum bedeutendsten Gartengestalter der Region, vor allem durch die Anlagen für <a href="Georg_Friedrich_Baur" title="Georg Friedrich Baur">Georg Friedrich Baur</a> in <a href="Hamburg-Blankenese" title="Hamburg-Blankenese">Blankenese</a> (<a href="Baurs_Park" title="Baurs Park">Baurs Park</a>), dessen Bruder <a href="Johann_Heinrich_Baur" title="Johann Heinrich Baur">Johann Heinrich Baur</a> in <a href="Hamburg-Nienstedten" title="Hamburg-Nienstedten">Nienstedten</a> (<a href="Landhaus_Baur" title="Landhaus Baur">heute Elbschlösschen</a>) und <a href="Georg_Heinrich_Sieveking" title="Georg Heinrich Sieveking">Georg Heinrich Sieveking</a> in <a href="Neum%C3%BChlen" title="Neumühlen">Neumühlen</a> (heute <a href="Donners_Park" title="Donners Park">Donners Park</a>). „Baurs Park“ gehört zu Ramées bedeutendsten Arbeiten. Der reiche Großkaufmann Baur war ein Freund unterschiedlichster Parkarchitekturen und Ramée kam ihm darin entgegen, zum Beispiel durch den Bau eines <a href="Monopteros_(Tempel)" title="Monopteros (Tempel)">Monopteros</a> und einer mit Moosbänken ausgestatteten Spiegel<a href="Grotte" title="Grotte">grotte</a>. Um die steilen Elbhänge bepflanzen zu können, mussten Frachtkähne fruchtbaren Boden aus den südöstlich der Stadt gelegenen <a href="Vierlande" title="Vierlande">Vierlanden</a> heranschaffen. Eine vorgezogene Aussichtsplattform gestattete einen <a href="Rundsicht" title="Rundsicht">Panoramablick</a>, vorüberfahrende Segelschiffe konnten von dort mit <a href="Salutschuss" title="Salutschuss">Salutschüssen</a> begrüßt werden. Außer diesen Anlagen in den Elbvororten legte Ramée große englische Parks in <a href="Hamburg-Eppendorf" title="Hamburg-Eppendorf">Eppendorf</a> und <a href="Schleswig-Holstein" title="Schleswig-Holstein">Schleswig-Holstein</a> an. Im Vorwort einer Sammlung von <a href="Lithografie" title="Lithografie">Lithografien</a>, die unter anderen acht Entwürfe aus dem Umfeld von Hamburg zeigen, erläuterte er 1839: „Der Autor hofft zuversichtlich, Gartenliebhabern nützen zu können, indem er eine Serie unterschiedlichster Motive anbietet, die sich für alle Gegenden eignen […] hier kann man für jedes Gelände, das man umgestalten möchte, ein geeignetes Motiv finden.“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p><p>1805 hatte Ramée Caroline Dreyer aus Hamburg geheiratet. Am 16. Mai 1806 wurde ihr Sohn Daniel geboren,<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der sich später als Architektur<a href="Historiker" title="Historiker">historiker</a> und Herausgeber der Werke von Claude-Nicolas Ledoux einen Namen machte.
</p><p><b>Masson et Ramée</b><br>
Zu André Masson ist wenig bekannt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er war vermutlich 1796 nach Hamburg gekommen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von hier aus betrieb der ehemalige Adjutant und Hauptmann zunächst die Freilassung seines ehemaligen Vorgesetzten des <a href="Marquis_de_La_Fayette" class="mw-redirect" title="Marquis de La Fayette">Marquis de La Fayette</a>. Er nutzte dazu seine Kontakte zu <a href="Madame_de_Sta%C3%ABl" class="mw-redirect" title="Madame de Staël">Madame de Staël</a>, die in <a href="Charles-Maurice_de_Talleyrand-P%C3%A9rigord" title="Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord">Charles Talleyrand</a> ihren Verbündeten hatte.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Jahre 1800<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wurde die Firma „Masson et Ramée“ gegründet, um das Interesse an eleganten Wohnungseinrichtungen nach französischer Art zu bedienen. Am 20. Mai 1800 erwarben sie „Die Bost“ an der Elbchaussee als Firmensitz.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ramée hatte die künstlerische Verantwortung, Masson die kaufmännische. Das Unternehmen lieferte Möbel, Tapeten, Porzellan und Stuck sowie Decken- und Wandgemälde nach den Entwürfen Ramées für Gebäude in Hamburg und Schleswig-Holstein, aber auch in <a href="Kopenhagen" title="Kopenhagen">Kopenhagen</a> und Umgebung. Im Oktober 1800 wurde eine Auktion von <a href="Manufacture_royale_de_porcelaine_de_S%C3%A8vres" title="Manufacture royale de porcelaine de Sèvres">Sevres</a>-Porzellan angekündigt.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das „Mobilien- und Decorations-Magazin“ war im Herrengraben 168. In der Nacht vom 3. auf den 4. Dezember 1802 zerstörte ein Feuer das Haus, in dem der komplette Warenbestand untergebracht war. Masson konnte sich retten, Ramée war abwesend.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unter den Opfern war auch der Maler Louis Le Sueur,<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der u.&nbsp;a. bei der Dekoration für die hiesigen Feierlichkeiten anlässlich des Geburtstages des englischen Königs im Juni 1802 für Masson &amp; Ramée tätig gewesen war.
</p><p>Nach dem Verlust des Hauses war das <a href="Kontor" title="Kontor">Comtoir</a> zunächst in der Großen Michaelis Straße 115, ab Januar 1803 im Großen Burstah 52 und ab Mai 1803 in dem Haus <a href="Haus_D%C3%BCsternstra%C3%9Fe_43%E2%80%9351" title="Haus Düsternstraße 43–51">Neustädter Fuhlentwiete 15</a> untergebracht,<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das Masson erworben hatte. <a href="Friedrich_Johann_Lorenz_Meyer" title="Friedrich Johann Lorenz Meyer">Friedrich Johann Lorenz Meyer</a> schrieb in seinen <i>Skizzen zu einem Gemälde von Hamburg</i>: „Gute Wahl der Muster und feiner Geschmack“ zeichne dieses Lager aus, vor allem im Vergleich mit anderen, „wo Überladung mit bunten, fremdartigen Verzierungen und Schnirkeleien eine […] geschmacksverderbende Sitte ist“.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Unternehmen war bis zum Oktober 1806 tätig.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Masson verließ Hamburg vermutlich im selben Jahr. Eine Anzeige der Insolvenz von „Masson et Ramée“ erfolgte erst Anfang Februar 1810.
</p><p>1804 wurde die Hamburger Börsen-Halle eröffnet, Ramées wichtigstes Bauwerk, ein klassizistisches Gebäude mit deutlichen Bezügen zur französischen Revolutionsarchitektur. Initiator war der Großkaufmann <a href="Gerhard_von_Ho%C3%9Ftrup" title="Gerhard von Hoßtrup">Gerhard von Hoßtrup</a>. Er beauftragte Ramée, weil er meinte, dass dieser sich durch „seinen seltnen Geschmack sowie durch den Umfang und die Neuheit seiner Ideen“ auszeichnete.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Alle Mitarbeiter der Firma „Masson &amp; Ramée“ wurden für die umfangreichen Aufgaben der Innenausstattung herangezogen. Der Neubau entstand in geringer Entfernung zum Sitz der eigentlichen <a href="B%C3%B6rse" title="Börse">Börse</a>. Hinter seiner schmalen, aufsehenerregend modernen Fassade, eingefügt zwischen deutlich ältere Bauten, erstreckte sich ein tief gestaffeltes Gebäude. Mit einer großen Halle, mit Bibliothek und Lesesaal, <a href="Billard" title="Billard">Billardzimmern</a>, Konzertsaal, Speisesaal und weiteren Räumen stand die Börsen-Halle den Hamburger Kaufleuten für geschäftliche Gespräche, zur Weiterbildung, für Kultur und Erholung zur Verfügung. Um 1830 wurden die alten Nebengebäude durch zwei stilistisch angeglichene Seitenflügel ersetzt. 1842 fiel das Ensemble – inzwischen ein viel beachtetes Wahrzeichen der Stadt – dem <a href="Hamburger_Brand" title="Hamburger Brand">Hamburger Brand</a> zum Opfer.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_Mecklenburg">In Mecklenburg</h3></div>

<p>Bevor Ramée Hamburg verließ, erhielt er vom Freiherrn Johann Peter von Möller-Lilienstern nachweislich den Auftrag, einen Plan für dessen neues Herrenhaus in <a href="Lalendorf" title="Lalendorf">Rothspalk</a> zu entwerfen. Der Bauherr war mit der Familie von <a href="John_Parish_(Kaufmann)" title="John Parish (Kaufmann)">John Parish</a> bekannt, er war vor seiner Nobilitierung 1804 in Wien als Peter Möller zehnprozentiger Teilhaber der Firma <i>Parish &amp; Co.</i> in Hamburg. Der Bau wurde in Abwesenheit Ramées ausgeführt und im Jahr 1814 fertiggestellt. Das Haus hat bis in die Gegenwart nur wenige Veränderungen erfahren und steht so heute in einer fast unveränderten Umgebung in der <a href="Mecklenburger_Schweiz" class="mw-redirect" title="Mecklenburger Schweiz">Mecklenburger Schweiz</a>. Eine Beteiligung Ramées am Entwurf des Parks in Rothspalk gilt als sehr wahrscheinlich; dieser ist demnach während des zweiten Aufenthaltes Ramées in Hamburg nach 1830 angelegt worden. Einige Indizien, wie zum Beispiel die Existenz eines amerikanischen Eiskellers in dem Park, unterstützen diese Annahme. In diese Zeit fällt auch der Bau des Gutshauses in <a href="Warnkenhagen" title="Warnkenhagen">Gottin</a>. Hier war der Bauherr John Parishs Sohn Richard (1776–1860), eine Beteiligung Ramées an der Park- und Gutshausgestaltung wird vermutet. Der Park in <a href="Schloss_Varchentin" title="Schloss Varchentin">Varchentin</a> wurde Peter Joseph Lenné zugeschrieben; auch hier gibt es Vermutungen, dass Ramée an der Planung zumindest beteiligt gewesen ist. Der Varchentiner Park wurde im Auftrag des Hamburger Bankiers Gottlieb <a href="Jenisch_(Familie)" title="Jenisch (Familie)">Jenisch</a> angelegt und trägt durchaus die Handschrift Joseph Ramées. Eine letzte Vermutung wurde von Felix Lüdemann aufgestellt und betrifft das Gutshaus in Benz bei <a href="L%C3%BCbtheen" title="Lübtheen">Lübtheen</a>. Dieses existiert heute nicht mehr und ist nur auf alten Fotografien zu sehen. Es wurde im Stil des „American Colonial“ um 1830 im Auftrag von Ernst-Friedrich von Treuenfels errichtet und war damit äußerst ungewöhnlich für Mecklenburger Gutshäuser gestaltet, was auf eine Urheberschaft Joseph Ramées hindeutet.
</p><p>Zuvor wurde Ramée Ende 1801 vom Erbprinzen <a href="Friedrich_Ludwig_zu_Mecklenburg" title="Friedrich Ludwig zu Mecklenburg">Friedrich Ludwig zu Mecklenburg</a> mit der Innenausstattung des späteren Alexandrinenpalais in Schwerin und 1804 mit dem Bau des <a href="Helenen-Paulownen-Mausoleum" title="Helenen-Paulownen-Mausoleum">Mausoleums</a> der <a href="Helena_Pawlowna_Romanowa" title="Helena Pawlowna Romanowa">Helena Pawlowna</a> im <a href="Schloss_Ludwigslust" title="Schloss Ludwigslust">Schlosspark Ludwigslust</a> beauftragt, welches 1808 vollendet worden ist. Nach Auffassung des amerikanischen Architekturhistorikers Paul V. Turner erfolgte die Ausführung unter Übernahme von Planungselementen von <a href="Joseph_Christian_Lillie" title="Joseph Christian Lillie">Joseph Christian Lillie</a>, der ebenfalls mit einem Planentwurf beauftragt worden war.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_den_USA">In den USA</h3></div>
<p>Nach einem Zwischenaufenthalt in Frankreich von 1810 bis 1812 reiste Ramée im Juni 1812, auch um den Wirren der <a href="Koalitionskriege" title="Koalitionskriege">Napoleonischen Kriege</a> in Europa zu entgehen, in den Nordosten der <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">Vereinigten Staaten von Amerika</a>. Dort geriet er in die Anfangsphase des <a href="Britisch-Amerikanischer_Krieg" title="Britisch-Amerikanischer Krieg">Britisch-Amerikanischen Krieges</a> (1812–1814) und wurde sofort mit Festungsbauten in der Kleinstadt Ogdensburg beauftragt. Eigentlich war er dem Ruf eines Bekannten gefolgt, des Hamburger und <a href="Antwerpen" title="Antwerpen">Antwerpener</a> Geschäftsmanns David Parish, der sich 1805 in <a href="Philadelphia" title="Philadelphia">Philadelphia</a> (<a href="Pennsylvania" title="Pennsylvania">Pennsylvania</a>) niedergelassen hatte, sehr schnell sehr reich geworden war, große Ländereien erworben hatte und diese nun bebauen bzw. gestalten lassen wollte. Auch Ramée siedelte sich in Philadelphia an. Für Parish und andere Auftraggeber entwarf er Zweckgebäude unterschiedlichster Art sowie mehrere ausgedehnte Gartenanlagen mit Landhäusern in den Bundesstaaten <a href="New_York_(Bundesstaat)" title="New York (Bundesstaat)">New York</a> und <a href="Maryland" title="Maryland">Maryland</a>. Sein Wettbewerbsbeitrag für ein Denkmal für <a href="George_Washington" title="George Washington">George Washington</a> in <a href="Baltimore" title="Baltimore">Baltimore</a>, das wichtigste derartige Projekt jener Zeit in Amerika, wurde nicht ausgeführt.
</p><p>1813 erhielt er den Auftrag für das größte Vorhaben seiner Laufbahn, den Neubau des Union College in <a href="Schenectady" title="Schenectady">Schenectady</a> (New York). Auf einer Grünfläche von 28 Hektar außerhalb der Stadt sollte das neben <a href="Harvard_University" title="Harvard University">Harvard</a> und <a href="Yale_University" title="Yale University">Yale</a> drittgrößte <a href="College" title="College">College</a> der USA entstehen. Ramée entwarf eine komplexe <a href="Campus" title="Campus">Campusanlage</a>, ein Ensemble aus Wohn- und Arbeitsstätten für Lehrende und Lernende, umgeben von einem gestalteten Landschaftsgarten – damals der anspruchsvollste Universitätsbau und später das Vorbild für viele derartige Anlagen in den USA. Aus finanziellen Gründen wurden die Pläne Ramées nie vollständig ausgeführt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wieder_in_Europa">Wieder in Europa</h3></div>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Landhaus, Ansicht und Lageplan, 1796</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Landhaus, Gartenfassade und Sockelgeschoss, 1796</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Badezimmer im Stadthaus für <a href="Constantin_Brun_(Kaufmann)" title="Constantin Brun (Kaufmann)">Constantin Brun</a>, Kopenhagen</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Union College in Schenectady, Lageplan, um 1813</div>
</li>
</ul>
<p>Als die Auftragslage unbefriedigend wurde, verließ Ramée 1816 die USA und ließ sich in der Industrielandschaft im Süden Belgiens nieder, wo die Voraussetzungen für lohnende Aufträge vorhanden waren. Hier gestaltete er eine Reihe von Gartenanlagen. Seit etwa 1823 lebte er wieder in Paris. Er lieferte Entwürfe für zwei Pariser Plätze und für die <a href="Avenue_des_Champs-%C3%89lys%C3%A9es" class="mw-redirect" title="Avenue des Champs-Élysées">Champs-Elysées</a> und legte Gärten in Verneuil bei <a href="Reims" title="Reims">Reims</a> und Carlepont bei <a href="Noyon" title="Noyon">Noyon</a> an. Außerdem gab er ein Tafelwerk mit Abbildungen seiner wichtigsten Arbeiten heraus: <i>„Jardins irréguliers, maisons de campagne, de tous genres et de toutes dimensions …“</i> („Außergewöhnliche Gärten und Landhäuser aller Art und Größe …“).
</p><p>Um 1830 kam er zu seinem zweiten längeren Aufenthalt nach Hamburg. Kontakte zu den Verwandten seiner Frau und zu alten Freunden und Auftraggebern waren erhalten geblieben und erleichterten den Wiederanfang. Für die Dauer dieses Aufenthalts in der Stadt sind fünf Aufträge für Gartenanlagen nachgewiesen. Gegenüber den früheren Hamburger Arbeiten Ramées zeigten die Gärten ein verändertes Aussehen. In Übereinstimmung mit der allgemeinen Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten war das Landschaftsbild weniger offen und weitläufig, das Wegenetz dichter, der Gesamteindruck kleinteiliger.
</p><p>Um 1837 kehrte Ramée nach Paris zurück. 1837 und 1839 gab er nochmals Bildwerke mit Ansichten seiner Arbeiten heraus. 1839 erwarb er zusammen mit einer verwandten Familie das <a href="Schloss_(Architektur)" title="Schloss (Architektur)">Château</a> de Beaurains bei Noyon. 1841, nach einigen Umbauten, bezogen beide Familien das Schloss. Hier starb Joseph Ramée am 18. Mai 1842. Er wurde auf dem Friedhof der Kirche von Beaurains beigesetzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><small> alphabetisch geordnet </small>
</p>
<ul><li>Bärbel Hedinger und Julia Berger (Hrsg.): <i>Joseph Ramée, Gartenkunst, Architektur, Dekoration, ein Internationaler Baukünstler des Klassizismus</i>, Altonaer Museum, Deutscher Kunstverlag, München, Berlin 2003, ISBN 3-422-06436-2, (Katalog zur Ausstellung im Jenisch-Haus 15. Juni bis 7. September 2003), <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/96751133X/04">Inhaltsverzeichnis</a> (PDF).</li>
<li><a href="Wilhelm_Melhop" title="Wilhelm Melhop">Wilhelm Melhop</a>: <cite style="font-style:italic">Alt-Hamburgische Bauweise</cite>. Kurze geschichtliche Entwicklung der Baustile in Hamburg (dargestellt am Profanbau bis zum Wiedererstehen der Stadt nach dem großen Brande von 1842 nebst ortskundlichen und lebensgeschichtlichen Angaben). Boysen &amp; Maasch, Hamburg 1908, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>177</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/stream/althamburgischeb00melh#page/n5/mode/2up">archive.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Joseph+Ram%C3%A9e&amp;rft.au=Wilhelm+Melhop&amp;rft.btitle=Alt-Hamburgische+Bauweise&amp;rft.date=1908&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=177&amp;rft.place=Hamburg&amp;rft.pub=Boysen+%26+Maasch" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Ingrid A. Schubert: <i>Englische Gärten eines französischen Emigranten. Joseph-Jacques Ramée und sein Wirken in Norddeutschland</i>. In: <a href="Die_Gartenkunst" title="Die Gartenkunst">Die Gartenkunst</a> 7 (1/1995), S. 49–67.</li>
<li>Paul Venable Turner: <i>Joseph Ramée. International Architect of the Revolutionary Era.</i> Cambridge/New York/Melbourne 1996, ISBN 978-0-521-49552-3</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Joseph_Ram%C3%A9e?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Joseph Ramée</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li>Werke von <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/Kunstwerke/A/Ram%C3%A9e,+Joseph+Jacques">Joseph Ramée</a> bei <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">Zeno.org</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.historischegaerten.de/PDF/RameeJenischHaus.pdf">Konzept einer Ausstellung über Ramée (PDF)</a> (202&nbsp;kB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.herrenhaus-rothspalk.de/Ramee.html">Rothspalk:Ramée</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Paul Venable Turner: Joseph Ramée. International Architect of the Revolutionary Era. Cambridge/New York/Melbourne 1996. Kapitel 2, Anmerkung 4</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Bärbel Hedinger, S. 18</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="B%C3%A4rbel_Hedinger" title="Bärbel Hedinger">Bärbel Hedinger</a>, S. 38</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Geburts-Anzeige in den <i>Hamburger Nachrichten</i> vom 21. Mai 1806, Seite 5.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Anderer Vorname: „Auguste“, zu finden in der englischsprachigen Literatur der Memoiren des General de La Fayette.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">In den Jahren 1797,1798 und 1799 hatte „Andrew Masson et Comp.“ angezeigt.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Paul S. Spalding: <i>Hamburg als weltweites Kommunikationszentrum während Lafayettes Gefangenschaft und Exil (1792-1799)</i>, in: Johann Anselm Steiger, Sandra Richter (Hrsg.): <i>Hamburg. Eine Metropolregion zwischen Früher Neuzeit und Aufklärung</i> (= Metropolis. Texte und Studien zu Zentren der Kultur in der europäischen Neuzeit), Akademie Verlag, Berlin 2012, XII + 924 S., ISBN 978-3-05-005784-2, S. 355.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Im Hamburger Adressbuch von 1800 gab es bereits einen Eintrag von „Masson et Ramée“.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Während Frau Hedinger schreibt, das Masson &amp; Ramée das Haus erworben hätten (Bärbel Hedinger, S. 175), erwähnt Paul Th. Hoffmann lediglich Ramée als Käufer. (<i>Die Elbchaussee: ihre Landsitze, Menschen und Schicksale</i>, Broschek, Hamburg 1937, S. 229) Dies erscheint wahrscheinlich, da Masson in der Stadt ein Haus erworben hatte.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Da das Handelshaus zu Hamburg: Masson et Ramée … In: Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. 15. Oktober 1800, S. [5], (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN52146935X_18001015/page/5">Digitalisat</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Wir haben hier in der Nacht vom …</i> In: <i>Hamburgische Adreß-Comtoir-Nachrichten</i>. 13. Dezember 1802, S. 771–772, (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1012330699_18021213/page/3">Digitalisat</a>, sehr ausführliche Schilderung)</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Hamburg, den 10. December.</i> In: <i>Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten</i>. 10. Dezember 1802, S. [4], (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN52146935X_18021210/page/4">Digitalisat</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Anzeige. In: <i>Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten</i>. 21. Mai 1803, S. [6], (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN52146935X_18030521/page/6">Digitalisat</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Bärbel Hedinger, S. 175, Original: Friedrich Johann Lorenz Meyer: <i>Skizzen zu einem Gemälde von Hamburg</i>; Band 1, Heft 3., Frederik Hermann Nestler, Hamburg 1801, S. 311.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Das Geschäft wurde aufgegeben. Anzeige in der <i><a href="Hamburgischer_Correspondent" title="Hamburgischer Correspondent">Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten</a></i> vom 26. August 1806 (Nr. 136): „Anzeige einer außerordentlichen Auction von modernen Meublen und Luxuswaaren, welche den 13ten October d. J. und folgende Tage in der Neustädter Fuhlentwiete Nr. 15 durch den Makler [Heinrich Henneus] … verkauft werden sollen.“, (enth. Aufzählung der zu veräußernden Waren), <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.de/books?id=zdo1AQAAMAAJ&amp;pg=PP572">Digitalisat</a></span><span style="display: none;"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3Dzdo1AQAAMAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3DPP572~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D">http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3Dzdo1AQAAMAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3DPP572~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D</a></span></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Bärbel Hedinger, S. 64</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Ilsabe von Bülow: <i>Joseph Christian Lillie</i>, S. 69 unter Hinweis auf Paul V. Turner: <i>Joseph Ramée</i>, Cambridge 1996, S. 148–152.</span>
</li>
</ol>
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Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/116327243">116327243</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n95041508">n95041508</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/57363978/">57363978</a></span> | </div>
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